Burschenschaft Normannia-Leipzig zu Marburg

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Startseite Wir über uns Ring weißer Burschenschaften

Ring weißer Burschenschaften

Als weiße Burschenschaft vertreten wir die Grundsätze des weißen Prinzips. Ein ordentliches gesellschaftliches Auftreten sowie die Wahrung von höflichen Umgangsformen ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

Als Mitglied des Ringes weißer Burschenschaften (RwB) vertreten wir das Fechtprinzip, das heißt wir sehen die Pflichtmensur als wichtigen Teil in der Charakterausbildung eines jeden Bundesbruders an und fordern so eine möglichst hohe Anzahl an Pflichtpartien zur Stärkung des Zusammenhaltes innerhalb der Verbindung. So wird nicht zuletzt auch die Achtung vor seinem Gegenüber also die Gesellschaftsfähigkeit geschult. Des Weiteren verlangt das Weiße Prinzip die unbedingte Satisfaktion also die Annahme aller Ehrstreitigkeiten, welche an die verschiedenen Bünder angetragen werden, aber auch jeder Einzelne ist diesem Prinzip verpflichtet. Wir als weiße Verbindung sind stets darauf bedacht, ein adäquates Erscheinungsbild zu wahren und so gehört dieser Aspekt auch zu den Aufgaben einer weißen Studentenverbindung.

Während der Zeit als Fux bekommt jeder unserer neuen Bundesbrüder umfassendes Wissen über allgemeine Verhaltensregeln im Umgang mit Damen, anderen Verbindungen, Alten Herren usw. Jede Verbindung innerhalb des RwB ist auf einen engen Kontakt zu den anderen RwB-Bündern bedacht, um das verbindungsstudentische Leben zu pflegen und enge Kontakte, nicht nur zwischen den Bündern, sondern auch zwischen den einzelnen Verbindungsstudenten zu schaffen.

Der Ring weißer Burschenschaften ist aus dem Weißen Kreis der Deutschen Burschenschaft hervorgegangen, welcher seinen Ursprung in der weißen Richtung hatte, welche offiziell 1908 gegründet wurde. Daher ist der Ring weißer Burschenschaften der Tradition des Weißen Kreises verpflichtet. Der RwB bejaht die Zusammenarbeit mit anderen burschenschaftlichen Zusammenschlüssen, ohne jedoch seine eigenen Ziele aufzugeben. Der RwB betont die Eigenständigkeit der als Lebensgemeinschaft gewachsenen Einzelburschenschaft mit dem Ziel, die Lebenskraft dieser Bünde zu stärken und die Lebenskraft der Deutschen Burschenschaft zu erhalten.

Der Ring weißer Burschenschaften ist nicht wie ein Kartell organisiert, das heißt jede Verbindung ist eigenmächtig entscheidungsbefugt, er tritt als Zusammenschluss in der Deutschen Burschenschaft auf.

Es folgt ein kurzer geschichtlicher Abriss:

- 1912 Normannia nimmt erste Kontakte zur Weißen Interessengemeinschaft auf.
- 1919 der Weiße Kreis wird gegründet.
- 10. Mai 1922 Gründung der Weißen Arbeitsgemeinschaft
- 1925 wird der Weiße Ring gegründet
- 3. Juni 1933 Auflösung des Weißen Rings.
- 14./15. Februar 1953 die Wiedergründung der Weißen Arbeitsgemeinschaft erfolgt
- 15. Juli 1961 die Burschenschaftliche Gemeinschaft (BG) und der Weiße Verband (WV)
werden innerhalb der DB gegründet
- 1962 Beitritt der Normannia zu diesen beiden Organisationen
- 2. Juni Normannia tritt auf dem Berliner Burschentag dem Ring weißer Burschenschaften bei

Der Ring Weißer Burschenschaften setzt sich derzeit aus fünf Burschenschaften, an jeweils verschiedenen Hochschulorten zusammen (sortiert nach Hochschulorten):

 

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Bonner Burschenschaft Frankonia

gegründet 1845 in Bonn

Farben: weiß, rot, gold (v.o.n.u.)

Burschenschaft Germania-Königsberg zu Hamburg

gegründet am 08.09.1843 in Königsberg

Farben: schwarz, weiß, rot (v.u.n.o.)

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Burschenschaft Normannia zu Leipzig

gegründet am 05.12.1868 in Leipzig

Farben: kirschrot, weiß, grün (v.o.n.u.)

Burschenschaft Normannia-Leipzig zu Marburg

gegründet am 05.12.1868

Farben: kirschrot, weiß, grün (v.o.n.u.)

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Alte Rostocker Burschenschaft Obotritia

gegründet 1883 in Rostock

Farben: blau, gold, rot (v.o.n.u.)